Abweichung im Audit
– Was sie bedeutet und wie es weitergeht
Eine Abweichung bedeutet nicht automatisch „durchgefallen“
Der Begriff „Abweichung“ klingt zunächst problematischer, als er eingeordnet werden sollte. Im Audit wird geprüft, ob Anforderungen der jeweiligen Norm und festgelegte eigene Prozessvorgaben eingehalten werden. Wird dabei festgestellt, dass Anforderungen nicht oder nicht vollständig erfüllt sind, spricht man von einer Abweichung beziehungsweise Nichtkonformität. Sie wird nachvollziehbar dokumentiert und zeigt konkret, an welcher Stelle Handlungsbedarf besteht.
Was nach einer festgestellten Abweichung passiert
Eine Abweichung beendet den Zertifizierungsprozess nicht automatisch. Das Unternehmen erhält die Möglichkeit, geeignete Korrekturmaßnahmen umzusetzen und deren Wirksamkeit nachzuweisen. Anschließend wird bewertet, ob die festgestellte Nichtkonformität ausreichend behoben wurde. Erst nach erfolgreicher Bewertung kann die Zertifizierungsentscheidung getroffen beziehungsweise eine bestehende Zertifizierung aufrechterhalten werden.
Abweichungen als Teil des Verbesserungsprozesses
Ein Audit soll nicht nur bestätigen, was bereits funktioniert, sondern auch sichtbar machen, wo Anforderungen nicht oder nicht vollständig erfüllt sind. Genau darin liegt ein wichtiger Nutzen: Feststellungen schaffen Klarheit und ermöglichen es, Prozesse gezielt weiterzuentwickeln. Entscheidend ist daher nicht, dass niemals eine Abweichung festgestellt wird, sondern wie strukturiert mit ihr umgegangen und die Ursache nachhaltig behoben wird. Schwerwiegende oder nicht behobene Abweichungen können allerdings Auswirkungen auf die Zertifizierung haben.
Mehr Informationen zum Auditablauf
SIE WÜNSCHEN EINE PERSÖNLICHE BERATUNG?
RUFEN SIE UNS GERNE AN!
Sprechen Sie mit uns über Ihre Zertifizierungsanforderungen – wir informieren Sie transparent, unverbindlich und zeigen Ihnen klar strukturiert den weiteren Ablauf Ihrer Zertifizierung auf.
